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Essbare Gemeinde Übelbach

Nachdem die Hitzewelle endlich vorbei ist, stand heute ein Ausflug auf dem Programm. Und zwar in die erste essbare Gemeinde Österreichs, in den kleinen steirischen Ort Übelbach. Dort war nämlich eine Führung angesagt. Im Unterschied zu anderen essbaren Gemeinden ist diese nach den Prinzipien der Permakultur angelegt, die ich hier schon mal beschrieben habe. Die…

Ottensheim, das Otelo und das Hochwasser

Am 13. Mai war ich in Ottensheim, einer Marktgemeinde an der Donau etwa 10km westlich von Linz. Dort ist einer der fünf österreichischen Otelo-Standorte. Otelo steht für „Offenes Technologie-Labor“ und genau darum geht es. Wobei Technologie sehr breit gefasst ist. Es geht darum andere Formen des Arbeitens und Zusammenlebens, der gesellschaftlichen Mitgestaltung und nachhaltiger Produktion…

Kein Jederland

In meinem Bericht von Düsseldorf über das „Niemandsland“ hatte ich ja geschrieben, dass es sich eigentlich um ein „Jedermannsland“ handelt. Nur wenige Tage später, bei einem Symposium an der Technischen Universität Wien (es gab dort auch einen Workshop zu Commons) lernte ich das Projekt „Jederland“ kennen. Zwei Frauen des Bozener Kunstprojekts Lungomare waren gekommen um…

Open Commons Kongress Linz – OC12

Am Dienstag, dem 28. August fand in Linz der erste Open Commons Kongress statt. Im Jahr 2010 startete die Stadt Linz das Projekt „Open-Commons-Region Linz„. Mit einer europaweit einzigartigen Initiative wird die Stadt Linz Impulse für die frei zugängliche Nutzung und elektronische Verbreitung von Daten, Software, Lehr- und Lernmaterialien und anderen als „Open Commons“ bezeichneten,…

Die Olympische Einhegung der Commons

Letze Woche war in Ö1 ein interessantes Radio-Kolleg über die Auswirkungen der Olympischen Spiele auf das Londoner East End: Versprochen wurde, dass die Investitionen in Milliardenhöhe der lokalen Bevölkerung zigtausende Jobs, günstige Wohnungen und neue Perspektiven bringen. Doch diese Hoffnungen sind bei vielen erloschen, die Wohnungspreise überhitzt, lokale Geschäfte wurden abgesiedelt oder sind von selbst…

17. April – Tag des kleinbäuerlichen Widerstandes

Am 17.  April 1996 wurden AktivistInnen der brasilianischen Landlosenbewegung MST von der Polizei brutal ermordet. Seither gilt dieser Tag als Tag des kleinbäuerlichen Widerstandes. Weltweit werden von Via Campesina und befreundeten Organisationen  unterschiedliche Aktionen druchgeführt – so auch morgen und die kommenden Tage in Wien. In allen Zeiten war der Zugang zu Land um die eigene Versorgung…