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Noch einmal Liberalismus

Über Liberalismus und die liberale Demokratie wird derzeit viel diskutiert. Das ist erst mal gut. Am Liberalismus gab und gibt es ja nicht nur von Konservativen Kritik, sondern auch von „Links“ oder von feministischer Seite. Kritik am Individualismus, den er befördert, an der Überbetonung und gleichzeitig Unterbestimmung des Freiheitsbegriffes, am Menschenbild, an der Vermischung von…

Commons-freundliches Recht: was legitim ist, sollte auch legal sein

Das Recht auf Commons war historisch eine Einschränkung des Rechtes auf ausschließendes Privateigentum und eine Begrenzung der Macht des Königs und bedeutet entsprechend heute eine ebensolche Begrenzung der Macht des Staates, bzw. der Regierungen. Was das konkret heißt, darüber hatten wir eine sehr spannende Diskussion bei meinem Workshop bei der Attac Sommerakademie. Es ging darum,…

Für wen wir arbeiten I

Beim der Tagung Com’on letztes Wochenende in Berlin diskutierten wir auch die Verteilung zwischen bezahlter und unbezahlter Arbeit in der Gesellschaft. Von allen gesellschaftlich notwendigen Tätigkeiten wird nur wenig mehr als ein Drittel in Form von Lohnarbeit geleistet. Hier mein dilettantischer Versuch der Reproduktion der Grafik aus Stefans Präsentation: Meine Frage beim World Café war,…

Die Commons und das Gemeinwohl

Die Gemeinwohlökonomie lädt zum Geburtstagsfest – 1 Jahr Gemeinwohlökonomie gilt es zu feiern. Das bezieht sich darauf, dass vor einem Jahr eine Gruppe von  UnternehmerInnen begonnen hat, ihre Unternehmen an der von ihnen entwickelten Gemeinwohlmatrix auszurichten und diese Gruppe seither auch noch um einiges größer geworden ist. Das kann man schon als Anlass zum Feiern…

Warum „Gemeinwohl“ und ein Gutes Leben für alle nicht zusammengehen

Individuum gegen Gesellschaft Der Rückgriff auf das Gemeinwohl als Maß oder Kriterium für eine wünschenswerte gesellschaftliche Entwicklung behält die Sichtweise bei, die auch dem liberal-ökonomischen Weltbild zugrunde liegt: dass die Interessen der Individuen grundsätzlich in Konkurrenz zueinander stehen, das heißt, dass ich bei der Befriedigung meiner Bedürfnisse automatisch Anderen oder der Natur schade und dass…